Salzwasser

Die Meere auf unseren Planeten bedecken 71% der Erdoberfläche. Das Leben auf unserem Planeten entstand ursprünglich im Meer. Fast drei viertel des Sauerstoffes, den die Menschen zum Atmen brauchen wird von der Meeresflora produziert. Die Nahrungsquelle in den Weltmeeren werden seit tausende von Jahren, von der Menschheit genutzt. Durch immer größere Fangnetze und der industriellen Nutzung sind sehr viele Fische und Tierarten vor dem Aussterben bedroht.

Japan und andere Länder umgehen immer wieder die Gesetze, welchen kommerziellen Walfang verbietet, in dem behauptet wird, die Wale werden zu wissenschaftlichen Forschung erlegt. Illegale Mülldeponien sind keine Seltenheit. Unternehmer denen es nur um Profit geht verwenden die Tiefen des Meeres dazu günstig radioaktives Material, Öle, Pestizide und viele andere gefährliche Stoffe auf offenem Meer zu entsorgen. Leider sind diese Personen so engstirnig, dass sie vergessen das diese Stoffe wieder in den menschlichen Organismus gelangen durch die Nahrungsaufnahme.

Die Ozeane sind als Verkehrsstraße für Konsumgüter und dem Personenverkehr von großer Bedeutung. Vor Beginn der Luftreisen war die Überquerung des Atlantiks die einzige Möglichkeit nach Amerika oder Australien zu gelangen. Da jedoch der Lufttransport für schwere Güter viel zu teuer ist, bevorzugt man nach wie vor den Güterverkehr übers Meer.

Immer mehr wird das Meer von alternativ Energie genutzt. Die Wellenenergie ist eine der umweltfreundlichsten Energieerzeugung und wird an der Küste immer mehr ausgebaut.

Die Länder bzw die Inseln die über sehr wenig Süßwasser verfügen, werden immer mehr Entsalzungsanlagen eingesetzt um aus Meerwasser Trinkwasser zu erzeugen.

Die Umweltkatastrophen wie Tankerunglücke, ungefilterte Abwässer, illegale Mülldeponien bringen immer mehr das Gleichgewicht der Natur durcheinander. Viele im Meer lebenden Tieren werden Aufgrund der Verschmutzung und der Erwärmung der Meere, aus Ihrem biologischen Gleichgewicht geworfen – und sind somit vor dem Aussterben bedroht . Große Teile der Ozeane sind nach wie vor unerforscht. Verschiedenste Pflanzen und Tiere werden von Forscher immer wieder entdeckt. Viele Geschichten aus früherer Zeit ranken sich auch um riesige Seeungeheuer welche die Seefahrer angegriffen haben und Ihre Schiffe versenkten. Jedoch musste man sich früher auf Erzählungen der Seefahrer verlassen welche sich in den meisten Fällen als Seemannsgarn erwiesen.

Aber wer möchte nicht wie in Jules Vernes „Kapitän Nemo” mit einer Nautilus die Weltmeere erkunden. Leider ist das in dieser Form noch immer nicht möglich. Einige Touristenorte haben kleinere U-Boote mit denen man in nicht allzu großer Tiefe, trockenen Fußes auf Erkundungstour gehen kann. Da diese Boote aber den ganzen Tag unzählige Touristen in die Tiefe bringen und immer die gleiche Orte anfahren ist die Ausbeute, bis auf ein paar wenige von Tauchern mit Futter angelockten Fischen, relativ gering. Bleibt nur noch die Möglichkeit sich mittels Taucherausrüstung selbst auf Entdeckungsreise zu begeben. Wobei die Tiefe des Tauchganges durch den menschlichen Körper Grenzen gesetzt sind. Aber trotz allen kann man einen guten Einblick in die faszinierende Welt des Meeres erhalten.

Für alle die Angst vor dem Tauchen haben, befinden sich in den meisten großen Städten Aquarien und Meerestierparks. Hier kann man Tiere beobachten und die faszinierende Unterwasserwelt erleben. Diese Touristenattraktionen sind sehr wichtig für die Sicherstellung der bedrohten Tierarten, denn in solchen Aquarien werden besonders die vor dem Aussterben bedrohten Exemplare gezüchtet. Das die Nachwelt sieht was wir alles zerstört haben!